Samstag / 07. Dezember 2024

Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb <br>„Elaja Quartett“

Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb
„Elaja Quartett“

sie statt er

Samstag / 07. Dezember 2024 /


Vier Musikerinnen nehmen an diesem Konzertabend spannende Frauen der Musikgeschichte in den Fokus.

Über die Jahrhunderte hinweg haben beeindruckende Komponistinnen Werke geschrieben, die häufig im Schatten ihrer männlichen Kollegen verborgen blieben. Statt eines gängigen Konzertprogramms, wie beispielsweise Werke von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms, möchten wir den Abend mit deren Zeitgenossinnen gestalten: Laura Maddalena Lombardini Sirmen, Fanny Hensel und Florence Price. Zeitlich eingerahmt werden diese Streichquartette durch Werke der Komponistinnen Hildegard von Bingen und Aleksandra Vrebalov.

Leonie Flaksman und Iris Günther (Violinen)
Francesca Rivinius (Viola)
Karolin Spegg (Violoncello)

Homepage: https://www.elaiaquartett.com/
Youtube: https://youtu.be/7Jc09HP49Tg

Programm

Hildegard von Bingen – oh virtus sapientie
Maddalena Laura Lombardini Sirmen (1745 – 1818) – Streichquartett Nr. 5
Fanny Hensel (Mendelssohn) (1805 – 1847) – Streichquartett in Es-Dur
Alexandra Vrebalov (*1970) – My desert, my rose (2015)
Florence Price (1887-1953) – Streichquartett Nr. 2 in a-Moll

Vita

Das im Herbst 2020 gegründete Elaia Quartett ist ein junges Streichquartett bestehend aus Leonie Flaksman und Iris Günther (Violinen), Francesca Rivinius (Viola) und Karolin Spegg (Violoncello).

Sein Debüt gab das Streichquartett in Italien, wo es im Herbst 2021 beim Ascoli Piceno Festival auftrat. Im Anschluss wurde es dort als Artist in Residence für das Folgejahr eingeladen und gastierte außerdem mehrmals beim PODIUM Esslingen, wo es an diversen Konzerten, Educationformaten und einer Hörspielproduktion beteiligt war. Auch beim Festival Golden Summits Classics Ischgl war das Quartett im September 2023 Artist in Residence.
Im Finale des Deutschen Musikwettbewerbs 2022 erspielte sich das Elaia Quartett ein Stipendium mit Aufnahme in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats. Im selben Jahr wurde es zudem mit dem zweiten Preis beim Wettbewerb Zukunftsklang Award ausgezeichnet. Seit 2023 ist das Quartett Mitglied im italienischen Fördernetzwerk Le Dimore del Quartetto und Stipendiaten-Ensemble der Jeunesses Musicales Deutschland. Das Quartett hatte im Mai 2023 die Möglichkeit, intensiv mit dem Kronos Quartet zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit diesem zwei Konzerte im Pierre Boulez Saal in Berlin zu gestalten. Außerhalb der Streichquartettformation konzertiert es auch regelmäßig mit anderen Musiker:innen, darunter in der Vergangenheit Karl Leister, ehemaliger Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, und Barockspezialist und Cellist Christophe Coin.

Nach einem Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Wolfgang Redik studiert das Quartett nun beim Quatuor Ebène an der HMTM in München. Weitere künstlerische Einflüsse erhielt es außerdem von Persönlichkeiten wie Eberhard Feltz, Eckart Runge, Oliver Wille, Jean-Guihen Queyras, Heime Müller und Gregor Sigl.